11.–14.04.2019

#artcologne2019

Michael Horsky - Pressetext / CV

Michael Horsky - Figur als Abstraktion als Figur

Es ist schwierig die Arbeit von Michael Horsky zu beschreiben.
Die Kunstgeschichte ist wichtig. Horsky arbeitet figurativ-abstrakt. Er zerlegt die Figur von Mensch oder Tier in Teilformen und baut eine neue Bildsprache.
Angelehnt an Picassos aufregende Porträts, in denen die Dargestellten gleichzeitig aus mehreren Perspektiven zu sehen sind, d.h. Augenpaare, Brüste, das ganze Gesicht und der Körper werden zerlegt und an ungewohnter Stelle wieder platziert, geht Horsky weiter. Seine Bilder setzen sich aus erkennbaren menschlichen und tierischen Körperformen zusammen. Diese sind jedoch völlig ihrer humanen Funktion enthoben. Sie sind kein Abbild mehr. Sie schälen sich in einem langsamen Prozess aus dem Bild heraus. Es liegen bis zu zwanzig gemalte Schichten unter seinen fertigen Ölbildern. Diese bereits kompletten Bilder werden vom Künstler immer wieder vollständig abgewischt. Sie bleiben jedoch seine Inspiration auf dem Wege zur endgültigen Fassung. Die Leinwand ist dadurch mit Energie und Dynamik aufgeladen und enthält im fertigen Produkt alles Vorangegangene. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, dann ist das Werk plötzlich vollendet.
Nicht nur die Formensprache wächst aus der Kunstgeschichte. Die Farbwahl hat ihren Ausgangspunkt in der Popart, geprägt durch Prägnanz und Reinheit. Bewusst setzt der Künstler die Farbe mit der Form in Verbindung. Die plakative und serielle Verwendung von Farben in starken Kontrasten bringt seine Bilder mit jedem Malprozess mehr zum Leuchten. Die Arbeiten sind poppig und funktionieren nur in genau dieser Zusammensetzung.
Die Wahrnehmung des Betrachters ist herausgefordert durch Horskys spezielle Wahl von Form und Farbe - eine bislang ungewohnte, mutige, abstrakte malerische Praxis.
Der Künstler benötigt weder Konzepte noch technische Medien noch die informelle Geste für Aktualität und Innovation.
Reine aus sich getragene Malerei!
Voraussetzung dafür ist die Beherrschung von Farbe und Form - das Beherrschen des Handwerks der Zeichnung und der Malerei - darin ist Horsky Meister und aus dieser Virtuosität erarbeitet er seine eigene intensive Bildsprache.
Christa Armann


Michael Horsky - CV

1973 geboren in Prag

1991 Akademie der bildenden Künste in Wien (MS Hollegha, Schmalix)
1996 Assistent bei Prof. Georg Eisler - Int. Sommerakademie Salzburg

Lebt und arbeitet in Wien

http://www.michaelhorsky.at

Einzelausstellungen

1992 Institut für Gegenwartskunst - Denys Zacharapolous, Akademie der bildenden Künste, Wien
1995 Galerie Cselleymühle, Oslip; Kulturfestwochen Stift Seckau; Atelier Herbert Brandl
1999 Norbert Becwar, Michael Horsky, Malerei - Ausstellungsraum mezzanin, Wien; Galerie Latal, Zürich
2000 Galerie Maier, Innsbruck
2001 Galerie Latal, Zürich
2002 Galerie Figl, Linz; Michael Horsky, Tobias Pils - NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst, St. Pölten; Black Dragon Society, Salzburg
2003 Galerie CC, Graz
2004 Michael Horsky, 5 Bilder - Black Dragon Society, Wien; Galerie Figl, Linz
2005 Gerlind Zeilner, Michael Horsky - Kunsthandlung Gölles, Fürstenfeld; Michael Horsky, Rouven Dürr - Area 53, Wien
2006 Grauzone, Wien; Jesuitenkirche und Jesuitenfoyer, Wien; Caput Mortum - Galerie Storrer, Zürich
2008 Tanz um das Kreuz - Handelsverband WKK, Wien
2009 Weikendorf 2009 - Kunstraum Weikendorf
2013 Bilder Zeichnungen Aquarelle - Galerie Erich Storrer, Zürich; Breakfast in Kromeriz - Webster University, Wien
2015 Rita Novak, Michael Horsky "Cruising" Galerie Konzett, Wien, "Amores Perros" Galeria Alegria, Madrid
2018 Galerie Ruberl, Wien

Gruppenausstellungen

1996 Conpaintery - Galerie Brasilica, Wien; Junge Szene - Secession, Wien '96
1998 Ausstellungsraum mezzanin, Wien; Junge Kunst vom Stein - Kupferstichkabinett, Akademie der bildenden Künste, Wien; Estampa - Madrid
1999 "15 Jahre" - Galerie Altnöder, Salzburg
2001 Galerie 422, Gmunden
2003 Selbst und Andere. Das Bildnis in der Kunst nach 1960 - Museum der Moderne Salzburg / Rupertinum
2004 Vision einer Sammlung - Museum der Moderne Salzburg / Mönchsberg
2005 Figur und Wirklichkeit. Wie österreichische Maler die Welt verwandeln - Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck
2007 Menschenbilder - Galerie 422, Gmunden
2008 Faistauerpreis 2008 - Galerie Traklhaus, Salzburg; Kunsthalle "Palazzo", Liesthal Schweiz; Galerie Haus, Stuttgart; Beauty Island - Fenster C, Wien; System Mensch. Werke aus der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg - Museum der Moderne Salzburg / Rupertinum
2009 Secundino Hernandez, Bernhard Rappold, Michael Horsky, Sword of Spain - Fenster C, Wien; Wie im Traum. Aus der Sammlung - Museum der Moderne Salzburg / Rupertinum; MALx Positionen der Malerei - KunstRaum Goethestrasse, Linz
2010 Gender&Queer - Galerie Julius Hummel, Wien; Und immer fehlt mir etwas und das quält mich - Salon Schmitz, Köln; Zeichnung Wien, Galerie Julius Hummel; Zirkuswelten - Museum der Moderne Salzburg / Rupertinum
2011 today is tomorrow - Kunstverein Maerz, Linz; Reise nach Apcoa - Grauzone, Wien; Faistauerpreis 2011 - Galerie im Traklhaus, Salzburg
2012 Der nackte Mann - Lentos Kunstmuseum, Linz; magic bus - Gironcoli Museum, Buchberg / Schloss Herberstein; Einmal Unterwelt und zurück - Residenzgalerie, Salzburg; Zwischen Erinnern und Vergessen. Endlichkeit & Ewigkeit - Museum Stift Admont
2013 Sehnsucht Ich - Esslmuseum, Klosterneuburg; The Unity of Contractions. Painting for Example - 311 Artworks, Istanbul

From Oskar Kokoschka to Arnulf Rainer.
Alongside Alfred Kubin, Joseph Beuys, Dieter Roth and Günter Brus to Michael Horsky.
From Modernism to the Contemporary.

Galerie Ruberl
Christa Armann
m: +43 664 4554 360
T +43 1 513 19 92
mailto:galerie@ruberl.at

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